Spikeball spielen, um besserer Volleyballer zu werden

Seit einiger Zeit wächst die Trendsportart „Spikeball“ in Deutschland mehr und mehr. Man sieht sie in Parks, am Strand und mittlerweile auch in Turnhallen. Gerade wenn man Volleyball spielt, bietet Spikeball eine ideale Ergänzung, um sich zu verbessern.

Die Regeln

Im Prinzip sind die Grundregeln wie beim Beachvolleyball. Man spielt üblicherweise 2 gegen 2 bis 21 Punkte. Für einen Sieg sind mindestens zwei Punkte Abstand erforderlich. Das Netz trennt aber nicht die Teams, sondern ist eine Art Trampolin mitten im „Spielfeld“. So kommt es hin und wieder zur Behinderung vom gegnerischen Team, was nicht erlaubt ist. Der Spielball* ist wesentlich kleiner und etwa so groß wie ein Tennisball, aber viel weicher.

Spielablauf

Für jeden Spielzug sind maximal drei Berührungen vorgesehen. Eine Berührung kann mit jedem Körperteil vollzogen werden. Beim Aufschlag wird ein bestimmter Spieler angespielt, indem der Ball auf das Netz geschlagen wird. Der annehmende Spieler spielt den Ball hoch, damit sein Partner zuspielen kann, woraus der annehmende Spieler wieder angreifen kann, indem er auf das Netz schlägt. Kommt der Ball nicht über das Netz zurück, bekommt das gegnerische Team einen Punkt.

Warum Volleyballer auf Spikeball zurückgreifen (sollten)

Zwar ist der Ball viel kleiner und kann daher kaum gebaggert oder gepritscht werden (PS: Du bist ein Volleyballer, wenn du es schon probiert hast!), jedoch gibt es viele Vorteile, die dich zu einem besseren Volleyballer machen. So ist es kein Wunder, dass bereits viele (Beach-)Volleyball oder sogar Fußball-Teams Spikeball zum Aufwärmen nutzen. Du kannst nämlich auch hier die Schlagbewegung eins zu eins übernehmen – ob beim Aufschlag oder im Angriff.

Schlagbewegung beim Spikeball

Auch das Reaktionsvermögen, die Hand-Augen-Koordination sowie deine Geschicklichkeit kann hier verbessert werden. Denn „Ballgefühl“ bzw. Feinmotorik lernt man auch, wenn man mit anderen Bällen spielt (hast du schonmal mit Mini-Volleybällen gespielt? Probiere es aus!*).

Weitere vermeintliche Kleinigkeiten lernst du im Spikeball, die dir auch im Volleyball nützen. Hier kann die Schlagbewegung des Gegners antizipiert werden, das eigene (Abwehr-)Stellungsspiel optimiert und auch das „Ausgucken“ des Gegners erlernt werden.

Dabei ist ein richtiges Spiel für das Training gar nicht unbedingt nötig. Mit Varianten wie Rundlauf, können sogar auch mehr als vier Spieler*innen üben.

Welches Set ist das Richtige?

Sofern du kein Spikeball-Profi werden möchtest, muss es nicht das originale Spikeball-Set* sein. Mittlerweile gibt es viele Nachahmer-Produkte, die genau den selben Zweck erfüllen. Bei der Lowlowlowbudget-Variante, kannst du sogar einfach ein Netz über ein Hoola-Hoop-Reifen spannen! Meine Empfehlung ist aber dieses Set von JELEX*, denn das ist das beste im Preis-Leistungs-Verhältnis:

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