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Trainer Alessandro Lodi bittet um Vertragsauflösung

Trainer Alessandro Lodi und der VC Bitterfeld-Wolfen haben sich in beiderseitigem Einvernehmen auf eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 15. Januar 2024 geeinigt. Der Verein entspricht damit dem Wunsch des Cheftrainers nach einer kurzfristigen Auflösung des laufenden Vertrages. Das teilte der Verein in einer Pressemitteilung mit.

„Alessandro Lodi hat für uns überraschend um kurzfristige Auflösung seines Vertrages gebeten. Wir haben diesem – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt – ungewöhnlichen Schritt nach einem längeren Gespräch zugestimmt.“ sagte Präsident Michael Eisel. 

Lodi teilte zur Vertragsauflösung mit: „Es war eine intensive aber auch eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit. Manche Dinge kann man nicht planen und die Vereinsleitung hat mir nun erlaubt, ein Angebot anzunehmen das für mich und meine Karriere sehr wichtig ist.“ Lodi wurde erst für die Saison 2023/24 als neuer Cheftrainer des Aufsteigers aus Bitterfeld-Wolfen verpflichtet und sollte eigentlich für mindestens zwei Jahre bleiben. Nun wird er nach Indonesien wechseln.

Trainer Alessandro Lodi verlässt Bitterfeld-Wolfen. Wohin, ist noch unklar. Foto: Florian Zons

Die Leitung des Bundesliga-Teams übernimmt ab sofort Co-Trainer Lukas Thielemann. Dem Volleyball Insider gibt er bereits einen ersten Einblick in die Planungen für die Saison.

Lodi ist 44 Jahre alt, hat italienische Wurzeln und kann auf 25 Jahre Trainererfahrung zurückblicken. Dabei war er bereits auf internationalem Niveau tätig, u.a. in Japan, Finnland und den USA.

Mit dem VC Bitterfeld-Wolfen bestritt er bisher mit sieben Siegen nach 13 Spielen eine durchaus erfolgreiche Saison. In der Bundesliga-Tabelle rangiert das Team aktuell auf dem 7. Platz mit neun Punkten Abstand auf Dachau, sodass ein Playoff-Platz so gut wie nicht mehr zu nehmen ist. Außerdem stehen sie nur fünf Punkte hinter dem etablierten Team aus Düren, die an den Weihnachtstagen ebenfalls einen Wechsel auf der Trainerbank verkündete.

Foto (Titelbild): VC Bitterfeld-Wolfen

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