FIVB sanktioniert die Trainer Heynen, Guidetti und Guimarães

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Das Disziplinar-Panel des Weltverbandes FIVB hat nach drei Vorfällen während der laufenden Volleyball Nations League mehrere Sanktionen gegen einige Trainer ausgesprochen. Betroffen sind unter anderem Vital Heynen, Cheftrainer der chinesischen Männer-Nationalmannschaft, sowie die beiden italienischen Trainer Giovanni Guidetti und José Roberto Guimarães.

Verwarnung für Heynen nach Interview

Heynen wurde nach dem Männer-VNL-Spiel zwischen China und Slowenien sanktioniert, das sein Team mit 2:3 verlor. Der FIVB zufolge verstieß der Belgier gegen die Disziplinarordnung, da er sich in einem Interview nach dem Spiel in der Wortwahl vergriff.

Im Interview wurde Heynen auf die enttäuschende Niederlage angesprochen und gefragt, was er zum Spielverlauf zu sagen habe. Die Frage sei jedoch nicht die richtige gewesen, entgegnete der Belgier.

Die entscheidende Frage müsse vielmehr sein, ob seine Mannschaft überhaupt mit der Einstellung gespielt habe, gewinnen zu wollen. Anschließend kritisierte Heynen seine Spieler deutlich und warf ihnen vor, nicht mit voller Überzeugung auf den Sieg hingearbeitet zu haben. Bei der FIVB sorgte dann wohl vor allem der Abschluss seines Interviews für Aufsehen, das der ehemalige deutsche Bundestrainer mit einem englischen Schimpfwort beendete.

Eine Geldstrafe wurde nicht verhängt. Stattdessen erhielt Heynen eine offizielle Verwarnung und wurde aufgefordert, sich bei zukünftigen FIVB-Wettbewerben an die Vorgaben des Verbandes zu halten.

Guidetti und Guimarães härter bestraft

Auch Giovanni Guidetti wurde wegen eines Verstoßes sanktioniert. Der Trainer der kanadischen Frauen-Nationalmannschaft reagierte im Spiel gegen Japan aus Sicht des Weltverbandes unangemessen auf eine Schiedsrichterentscheidung. Dafür erhielt der Italiener eine Geldstrafe in Höhe von 1.500 Schweizer Franken.

Brasiliens Co-Trainer „Paulo Coco“ (rechts) übernahm als Trainer gegen Frankreich. Foto: Volleyball World

Deutlich härter traf es Brasiliens Erfolgstrainer José Roberto Guimarães. Ihm wurde ein Fehlverhalten gegenüber einem anderen Mitglied „der internationalen Volleyballgemeinschaft“ vorgeworfen. Der dreimalige Olympiasieger-Trainer wurde für ein Spiel gesperrt und durfte das letzte Spiel gegen Frankreich nicht von der Seitenlinie aus begleiten.

Zusätzlich erhielten Guidetti und Guimarães ebenfalls eine offizielle Verwarnung. Gleichzeitig stellt die FIVB klar, dass weitere Verstöße zu zusätzlichen Sanktionen führen könnten.

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