Mitten in der Saison kommt es zu einer überraschenden Veränderung: Sandra Ittlinger und Anna-Lena Grüne gehen künftig getrennte Wege.
Grüne erklärte, Ittlinger habe sich „dazu entschieden, für die Olympiaqualifikation eine andere Teamkonstellation zu wählen“. Auch wenn sie sich „ein anderes Ende“ gewünscht hätte, sei die Trennung harmonisch verlaufen. Ittlinger selbst wollte sich gegenüber Volleyball Insider nicht zu den Gründen äußern, kündigte aber für Sonntag eine Erklärung zu ihrer Zukunft an.
Eine mögliche Option könnte ein Comeback mit Kim Van de Velde sein. Die ehemalige Partnerin von Ittlinger kehrte nach ihrer zweiten Schwangerschaft zurück und gewann direkt den zweiten GBT-Stopp in Berlin – gegen Ittlinger/Grüne im Finale. Ob Van de Velde allerdings erneut die Olympischen Spiele als Ziel ausgibt, ist offen. Auch die Entfernung zwischen München und den Niederlanden wäre eine Herausforderung.
Mit 31 und 33 Jahren könnte es für beide jedoch die letzte große Chance sein, den Traum von Olympia 2028 zu verwirklichen. Weitere Optionen wären unter anderem Melanie Paul oder Paula Schürholz.
Auch für Grüne beginnt nun die Suche nach einer neuen Partnerin. Kandidatinnen wie Lea Kunst, Janne Uhl oder möglicherweise Marie Schieder könnten Optionen sein, die jedoch diesen Sommer pausieren wollte.
Als Übergangslösung wäre durchaus auch Karla Borger denkbar. Sie wollte eigentlich mit Victoria O’Hara Turniere spielen, trat mir ihr jedoch bisher nicht in Erscheinung. In München ist O’Hara ohnehin mit Giulia Deißenberger gemeldet. Bereits nächste Woche wolle sich Grüne über ihre Zukunft äußern.
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