Mit einem 0:0 gegen Spanien hat die Inselnation Kap Verde mit ihren rund 600.000 Einwohnern Geschichte geschrieben. Einer der größten Helden des Abends: Torhüter Josimar Dias, besser bekannt unter seinem Spitznamen „Vozinha“. Der 40-Jährige hielt die Spanier mit sieben Paraden zur Verzweiflung und wurde über Nacht zum Internet-Star.
Am Montagmorgen folgten ihm noch rund 50.000 Menschen auf Instagram – wenig später waren es bereits über 7 Millionen.
In seiner Heimatstadt soll Dias sogar als Beachvolleyball-Trainer aktiv sein. Vielleicht nutzt er seine neue weltweite Aufmerksamkeit ja, um auch die Sportart auf den Kapverden weiter voranzubringen.
Ob die FIVB wohl schon über ein Elite-Turnier auf den Kapverden nachdenkt?
Woher kommt der Spitzname „Vozinha“?
Doch woher kommt sein Spitzname, der absolut nichts mit seinem Name zu tun hat? Dazu sagt der Torhüter selbst: „In der Fußballwelt kennt man mich als ‚Vozinha‘, aber Grüße gehen raus an die Inspirationen hinter meinem Namen – Jorge Valdano und Josimar.“
Valdano spielte damals an der Seite von Diego Maradona in der argentinischen Meistermannschaft. Er erzielte bei der WM 1986 in Mexiko ganze vier Tore und hinterließ bei Josimars Vater Ze Pedro einen so tiefen Eindruck, dass dieser seinen Sohn nach ihm benannte.
Und wie wurde aus Josimar Dias dann Vozinha? Daran war die Oma, Maria Senhorinha dos Santos, „Schuld“, da sie ihren Enkel immer „Dani“ nannte, weil sie „Valdano“ nicht aussprechen konnte. Dank ihr erhielt er also den Spitznamen, den er heute auf seinem Fußballtrikot trägt.
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