Netzhoppers: Max Schulz ersetzt Denis Kaliberda vorerst

Die Netzhoppers Königs Wusterhausen müssen kurzfristig umplanen: Denis Kaliberda wird seinen Vertrag aus familiären Gründen nicht antreten. Mit Max Schulz haben die Brandenburger allerdings bereits Ersatz gefunden. Der Außenangreifer kehrt zu seinem Karrierebeginn zurück und soll den Bundesligisten vorerst unterstützen.

Kaliberda tritt Vertrag nicht an

Eigentlich sollte Denis Kaliberda die Netzhoppers in der kommenden Saison unterstützen. Daraus wird nun jedoch nichts. Wie der Verein mitteilte, hat sich der 36-Jährige kurzfristig aus nachvollziehbaren familiären Gründen dazu entschieden, seinen Vertrag nicht anzutreten. Dem Verein will er dennoch verbunden bleiben und ihn künftig im Hintergrund unterstützen.

Welche Rolle Kaliberda dabei konkret übernehmen wird, ist bislang offen. Ebenso unklar ist, ob der ehemalige Nationalspieler überhaupt noch einmal als Profi auf dem Feld stehen wird. Bereits in der vergangenen Saison war sein Engagement bei den WWK Volleys Herrsching von Verletzungen geprägt. Angesichts der jüngsten Entwicklung erscheint es zumindest fraglich, ob Kaliberda noch einmal bei einem Erstligisten als Spieler anheuern wird.

Max Schulz kehrt zu den Netzhoppers zurück

Die Netzhoppers haben auf die kurzfristige Vertragsauflösung reagiert und Max Schulz verpflichtet. Der 24-jährige Außenangreifer wird bis Ende November für den Bundesligisten auflaufen. Für Schulz ist es eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Bei den Netzhoppers begann er seine Profikarriere.

„Ich freue mich wieder zu der Mannschaft zurück zu kehren bei der ich meine Profikarriere gestartet habe. Es ist mir daher eine Herzensangelegenheit den Verein zu unterstützen und möchte helfen, dass die Netzhoppers ihre Ziele erreichen. Nach meiner Verletzung in der letzten Saison ist es für mich wichtig wieder Spielpraxis zu sammeln und habe richtig lust wieder auf dem Feld zu stehen“, erklärte Schulz.

Auch Geschäftsführer Dirk Westphal zeigte sich erfreut über die Verpflichtung. „Wir sind sehr erfreut darüber, dass Max uns dieses Jahr unterstützt. Normalerweise ist Max nicht in unserer Kragenweite aber in der aktuelle Situation ist es ein Win-Win-Situation für beide Seiten. Max kann nach seiner langen Verletzung wieder Fuß fassen und wir haben einen tollen Spieler mit internationalem Profil und Erfahrung.“

Für beide Seiten eine Chance

Schulz kommt aus einer schwierigen Saison beim französischen Erstligisten Poitiers. Dort spielte der Außenangreifer überwiegend eine Rolle als Ersatzspieler und stand verletzungsbedingt auch in den Playoffs nicht mehr zur Verfügung. Nach seiner Verletzungspause bietet ihm das Engagement in Königs Wusterhausen nun die Möglichkeit, wieder Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln.

Dass sich diese Gelegenheit noch so kurzfristig ergeben hat, dürfte für den 24-Jährigen besonders wertvoll sein. Gleichzeitig erhalten die Netzhoppers einen erfahrenen Spieler mit internationalem Profil, der die Mannschaft zumindest bis Ende November verstärken soll.

Wie es für Schulz nach Ablauf des befristeten Engagements weitergeht, bleibt abzuwarten. Für die Netzhoppers ist die Verpflichtung zunächst eine kurzfristige Lösung auf einer Position, auf der durch den Rückzug Kaliberdas eine Lücke entstanden ist.

Im Ligacup ist das erste Spiel der Netzhoppers um 16 Uhr gegen die BR Volleys angesetzt. Ob Schulz dort bereits zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Jedoch dürfte jede Möglichkeit genutzt werden, den jungen Außenangreifer ins Spielsystem einzugliedern (live auf Dyn – Anzeige).

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