Netzhoppers verlieren Erfolgscoach: Liam Sketcher verlässt Verein

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Nach zwei Jahren an der Seitenlinie verlässt Energiequelle Netzhoppers KW-Cheftrainer Liam Sketcher den Verein. Der 41-jährige Australier hatte das Team aus Königs Wusterhausen im Sommer 2024 übernommen – zu einem Zeitpunkt, als der Klub gerade die schwächste Saison seiner jüngeren Vereinsgeschichte hinter sich hatte.

In beiden Spielzeiten unter Sketchers Leitung qualifizierten sich die Netzhoppers für die Playoffs der Volleyball Bundesliga. Ein Erfolg, der angesichts der damaligen Ausgangslage keineswegs selbstverständlich war und die positive Entwicklung des Vereins unterstreicht. Entsprechend dürfte der Australier auch das Interesse anderer, finanziell stärker aufgestellter Clubs geweckt haben.

Laut Vereinsangaben steht seine nächste Station derzeit noch nicht fest. Ein Wechsel zu einem anderen Bundesligisten scheint nach aktuellem Stand jedoch eher unwahrscheinlich.

„Herausfordernd, bestätigend – und Others“

Seine Zeit bei den Netzhoppers habe ihn sowohl als Trainer als auch als Mensch weiterentwickelt, erklärte Sketcher zum Abschied. Besonders hob er Geschäftsführer Dirk Westphal hervor, dessen Vertrauen in seine Ideen für ihn von großer Bedeutung gewesen sei.

Seine Zeit in Königs Wusterhausen fasste der Australier mit drei Begriffen zusammen: „challenging“, „rewarding“ und „others“. Letzteres dürfte als Hommage an die vielen Menschen gemeint sein, die ihn während seiner Zeit bei den Netzhoppers begleitet und unterstützt haben.

Wer übernimmt?

Wer die Nachfolge von Sketcher antreten wird, ist bislang offiziell nicht bekannt. Informationen, die Volleyball Insider vorliegen, deuten darauf hin, dass ein Trainer aus der französischen Liga in den Fokus gerückt sein könnte. Eine Bestätigung dafür gibt es bislang allerdings nicht.

Nachträgliches Update:

In Sachen Kaderplanung haben die Netzhoppers bereits die Vertragsverlängerungen von Theo Timmermann, Hannes Gerken und Tim Türpe bekannt gegeben. Zudem bestätigte Denis Kaliberda auf Anfrage von Volleyball Insider seine Rückkehr nach Königs Wusterhausen.

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