Bundesliga-Aus für ASV Dachau – Verein geht in 2. Bundesliga

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Paukenschlag im deutschen Volleyball: Der ASV Dachau wird zur kommenden Saison nicht mehr in der 1. Volleyball-Bundesliga antreten. Die ASV Volleys gehen 2026/27 in der 2. Bundesliga an den Start. Das bestätigte der Abteilungsleiter des ASV Dachau Denis Werner gegenüber Volleyball Insider.

Die Entscheidung basiert laut Werner auf einer umfassenden Analyse der sportlichen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Auf der Finanzierungsseite konnte das Budget der vergangenen Erstliga-Saison nicht in vollem Umfang gesichert werden. Der Wegfall eines Hauptsponsors sowie die deutliche Reduzierung eines weiteren Engagements hätten eine Kaderplanung auf Erstliga-Niveau nur unter erheblichen Einschränkungen ermöglicht. Zuletzt war die Unternehmensgruppe intaurus als Hauptsponsor aktiv.

Doch es geht nicht nur ums Geld. Der Verein betont, dass Wettbewerbsfähigkeit im modernen Volleyball auch von Faktoren wie Wohnraum, beruflichen Perspektiven und einem leistungsfähigen Unterstützungsumfeld für Spieler abhängt.

Hinzu kommt der organisatorische Kraftakt, den eine Bundesligasaison bedeutet. Dieser wurde bislang von einem zahlenmäßig begrenzten Kreis Ehrenamtlicher gestemmt. Der Verein möchte diese Belastung künftig auf mehr Schultern verteilen und langfristig tragfähigere Strukturen aufbauen. Unter anderem durch einen hauptamtlichen Cheftrainer und weitere professionelle Strukturen.

Großer Kaderumbruch erwartet

Nahezu alle Spieler werden den Klub verlassen. Wie Volleyball Insider aus Spielerkreisen erfuhr, befinden sich lediglich Luca Russelmann, Patrick Rupprecht, Marvin Primus und Fabian Suck bisher in Gesprächen mit dem Verein über einen möglichen Verbleib. Trainer Patrick Steuerwald, der vier Jahre für den Verein tätig war, wurde bereits von den Barock Volleys MTV Ludwigsburg unter Vertrag genommen.

Der mittelfristige sportliche Anspruch bleibt dabei unverändert: Die ASV Volleys wollen perspektivisch in die 1. Bundesliga zurückkehren. Dieser Weg ist laut Verein eng verknüpft mit dem geplanten Neubau einer modernen Spielstätte in Dachau. Dies gestaltet sich bislang jedoch als äußerst schwierig.

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