Die Qualifikation zum Achtelfinale des DVV-Pokals ist bei den Frauen abgeschlossen, auch bei den Männern stehen die meisten Teilnehmer der nächsten Runde fest. Während die Sparkassen Wildcats Stralsund und die Neuseenland-Volleys Markkleeberg bei den Frauen souverän weiterkamen, mussten die Männer teilweise deutlich mehr kämpfen. Besonders spannend war das Duell zwischen Neustrelitz und dem SV Lindow-Gransee, das erst im Tie-Break entschieden wurde.
Frauen: Stralsund und Markkleeberg überzeugen
Die Sparkassen Wildcats Stralsund haben sich mit einem deutlichen 3:0 (25:10, 25:12, 25:15) gegen den BBSC Berlin II für das Achtelfinale qualifiziert. Vor knapp 400 Zuschauern dauerte die Partie nur 60 Minuten. Besonders eine Aufschlagserie von Tara Fröhlich setzte die Berlinerinnen früh unter Druck.
Kurios: In der Qualifikation trat die zweite Mannschaft des BBSC Berlin an, obwohl die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga Nord spielt. Im Achtelfinale wartet auf Stralsund nun mit Schwarz-Weiß Erfurt ein Erstligist. Die Partie findet am Samstag, 7. November, um 17 Uhr statt.
Ebenfalls souverän präsentierten sich die Neuseenland-Volleys Markkleeberg. Gegen den TV 05 Waldgirmes gewannen die Gastgeberinnen mit 3:0 (25:18, 25:16, 25:15). Nach jüngsten Rückschlägen in der Liga war der Erfolg eine willkommene Reaktion. Besonders im zweiten Satz bewies Markkleeberg Moral und drehte einen Rückstand von 5:12 noch in einen deutlichen Satzgewinn.
Cheftrainer Tim Reichenbach zeigte sich entsprechend zufrieden: „Wir sind alle immer noch fassungslos über den souveränen Sieg gegen Waldgirmes.“
Im Achtelfinale kommt es nun zur Neuauflage des Duells mit den Ladies in Black Aachen. Markkleeberg empfängt den Erstligisten am Samstag, 7. November, um 18 Uhr in der Neuseenlandhalle.
Alle Achtelfinalpartien der Frauen:
- Stralsund – Erfurt (Samstag, 7. November, 17 Uhr)
- Markkleeberg – Aachen (Samstag, 7. November, 18 Uhr)
- Suhl – Hamburg (Samstag, 7. November, 18 Uhr)
- Flacht – Schwerin (Samstag, 7. November, 19:30 Uhr)
- Vilsbiburg – Münster (Samstag, 7. November, 19 Uhr)
- Emlichheim – Borken (Sonntag, 8. November, 16 Uhr)
- Dingolfing – Stuttgart (Sonntag, 8. November, 15 Uhr)
- Wiesbaden – Dresden (Donnerstag, 5. November, 18:30 Uhr)
Männer: Neustrelitz gewinnt Krimi gegen Lindow-Gransee
Das spannendste Spiel der Männer-Qualifikation lieferten sich Neustrelitz und der SV Lindow-Gransee. Neustrelitz setzte sich mit 3:2 (18:25, 20:25, 25:20, 25:20, 15:13) durch und machte damit den Einzug ins Achtelfinale perfekt.
Dabei wurde es im Tie-Break noch einmal eng. Mio Wüst brachte Lindow-Gransee mit einer Aufschlagserie von 11:14 auf 13:14 heran. Nach einer Auszeit beendete Neustrelitz die Aufholjagd: Zuspieler Fiete Kramer punktete direkt und sicherte seinem Team den Sieg. Als wertvollste Spieler wurden Victor Dalgas Wellendorf bei Neustrelitz und Adrian Worlitzer bei Lindow-Gransee ausgezeichnet.
Deutlicher verliefen die anderen Qualifikationsspiele. Der VV Humann Essen gewann mit 3:1 (25:22, 25:18, 20:25, 25:17) gegen den FC Schüttorf 09. Gotha erreichte mit einem 3:0 (25:18, 34:32, 25:22) gegen Kriftel die nächste Runde. Auch der ASV Dachau ließ dem TV Rottenburg keine Chance und setzte sich mit 3:0 (25:19, 25:14, 25:21) gegen den TV Rottenburg durch.
Im Achtelfinale wartet auf den ASV Dachau eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Die Bayern treffen auf die Barock Volleys MTV Ludwigsburg und damit auf einen Erstligisten. Für Dachau gibt es dabei ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Patrick Steuerwald und Diagonalangreifer Marius Büchi. Die Partie ist für Sonntag, 8. November, angesetzt.
Bereits am 10. Oktober hatten sich die Volley Goats aus Mitteldeutschland im Duell mit dem TV Rottenburg durchgesetzt.
Auch die übrigen Begegnungen versprechen interessante Duelle. Neustrelitz empfängt den SV Warnemünde zum regionalen Aufeinandertreffen
Die Achtelfinalpartien der Männer:
- Neustrelitz – Warnemünde (Samstag, 7. November, 19 Uhr)
- Essen – Mitteldeutschland (Samstag, 07.11.26, 19:30 Uhr)
- Dachau – Ludwigsburg (Sonntag, 8. November)
- Gotha – Königs Wusterhausen (Sonntag, 8. November, 16 Uhr)
- Giesen – Berlin (Samstag, 7. November, 19 Uhr)
- Düren – München (Donnerstag, 5. November, 19 Uhr)
- Karlsruhe – Freiburg (Samstag, 7. November, 20 Uhr)
- Friedrichshafen – Lüneburg (Sonntag, 8. November, 19 Uhr)
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