WWK Volleys München präsentieren neuen Cheftrainer

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Das neue Münchner Volleyball-Projekt nimmt endlich weiter Formen an. Nachdem die WWK Volleys Herrsching und der TSV Haching München künftig gemeinsame Wege gehen werden, steht nun auch der erste Baustein für die neue Saison fest: Tomasz Wasilkowski wird Cheftrainer der WWK Volleys München.

Der 42-jährige Pole ist in der Volleyball Bundesliga kein Unbekannter. Bereits 2018 wechselte er als Co-Trainer zu den Berlin Recycling Volleys und sammelte dort erste Erfahrungen im deutschen Volleyball. Anschließend arbeitete Wasilkowski unter anderem als Cheftrainer bei den Netzhoppers KW, ehe der Club insolvent ging. Danach heuerte er für ein Jahr bei NawaRo Straubing in der 2. Bundesliga Pro an.

Zuletzt war der Pole in der zweiten polnischen Liga bei Stal Nysa als Co-Trainer unter Mark Lebedew tätig und wurde Fünfter. Dort trainierte er Max Schulz, Adam Kowalski (früher Berlin) und Dimítris Moúchlias (früher Düren). Darüber hinaus sammelte er internationale Erfahrungen als Co-Trainer bei Arago de Sète in Frankreich sowie bei der kroatischen Nationalmannschaft.

„Unmöglich ist nur etwas für Verlierer“

Wasilkowski soll nun eines der spannendsten Projekte der Volleyball Bundesliga mitaufbauen. Die neue Spielgemeinschaft aus Herrsching und Haching arbeitet bereits seit Monaten hinter den Kulissen am gemeinsamen Erstliga-Team.

„Ich liebe Volleyball und ich liebe es, ein Team weiterzuentwickeln“, erklärte der neue Cheftrainer. „In der Vergangenheit waren meine Teams immer top organisiert und kämpferisch – das sind die Grundpfeiler meiner Arbeit.“ Dabei formuliert der Pole direkt ambitionierte Ziele: „Wir wollen zeigen, dass das Wort ‚unmöglich‘ nur etwas für Verlierer ist.“

In den kommenden Wochen soll nun vor allem die Kaderplanung finalisiert werden. Geschäftsführer Max Hauser kündigte bereits an, dass mehrere Gespräche abgeschlossen seien und weitere Neuzugänge zeitnah vorgestellt werden sollen.

Nach der Fusion beider Standorte steht das neue Projekt damit vor der ersten kompletten Saison unter gemeinsamer Flagge. Nur in den sozialen Medien scheint man noch getrennte Weg zu gehen. Beide Vereine verkündeten Wasilkowski separat als Neuzugang.

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