Die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland und Cheftrainer Cristian Imhoff beenden mit sofortiger Wirkung ihre Zusammenarbeit. Die Entscheidung sei nach intensiven gemeinsamen Gesprächen „in beidseitigem Einvernehmen getroffen“. Vor kurzem trennte man sich bereits von zwei Spielern.
Imhoff war erst in dieser Saison nach dem Abgang von Ruben Wolochin verpflichtet worden. Mit seinem Team belegte er zuletzt den vorletzten Tabellenplatz mit zehn Punkten in der Volleyball Bundesliga der Männer. Nur der VCO Berlin erreichte weniger Punkte – dieser kann jedoch nicht absteigen. Damit befinden sich die Volley GOATS mitten im Abstiegskampf. Aktuell trennt sie lediglich ein Vorsprung von zwei Zählern auf den 13. Platz, den die Aufsteiger des SV Warnemünde innehaben.
Besonders schmerzhaft – und vermutlich ausschlaggebend für die Entscheidung – dürfte das letzte Heimspiel gegen den Abstiegskonkurrenten aus Dachau gewesen sein. Dort unterlagen die GOATS mit 0:3, obwohl das Duell zuvor als „richtungsweisend“ bezeichnet wurde. Der ASV Dachau kommt nun auf 15 Punkte, Haching München auf 18.
Bis auf Weiteres übernimmt wieder Lukas Thielemann das Team. Er ist gleichzeitig Geschäftsführer und musste bereits Anfang 2024 einspringen, als Alessandro Lodi ein Angebot aus dem Ausland annahm. Für die restlichen zehn Spiele wird aller Wahrscheinlichkeit nach kein neuer Trainer mehr verpflichtet. Assistenztrainer Javier Fernández bleibt dem Team erhalten.
Nicht wirklich optimistisch für den Klassenerhalt zeigte sich Kapitän Paul Stommel nach dem letzten Heimspiel: „Wir können uns nur selber einreden, dass noch alles drin ist. Und es ist auch noch alles drin, aber dann müssen wir halt jetzt anfangen, besser zu spielen.“
Ob Thielemann das Ruder herumreißen und die nötigen Punkte einfahren kann, wird sich bereits im nächsten Spiel zeigen, wenn es gegen Karlsruhe geht (Sonntag um 17 Uhr live auf Dyn – Anzeige).
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