Für den Dresdner SC wurde der erste Spieltag gegen Allianz MTV Stuttgart von der Verletzung seiner Libera und Kapitänin Patricia Nestler überschattet. Die 25-Jährige knickte gleich im ersten Satz beim Stand von 4:4 während einer Abwehraktion mit dem rechten Knie weg. Für Nestler kam Emilia Schaarschmidt in die Partie. Zu Beginn des zweiten Satzes kehrte Nestler noch in die Halle zurück und verfolgte die 0:3-Niederlage von der Bank aus.
„Im ersten Satz hat uns das natürlich beschäftigt, aber Emilia hat ihre Sache super gemacht. Im zweiten Satz haben wir versucht, das alles etwas auszuklammern, was uns auch gelungen ist, aber analog wie beim Supercup konnten wir eine Führung nicht durchbringen. Wir haben eine Kombination aus Fehlern zur Unzeit, ein paar Abwehraussetzern und ein großes Problem über die Außenpositionen zu scoren, da stimmt die Abstimmung einfach noch nicht, aber das wird besser werden. Bei Patty müssen wir jetzt abwarten und hoffen, dass es nicht so schlimm ist“, erklärte Alexander Waibl nach dem Spiel.
Anzeige
Wie lange Nestler ausfallen wird, ist bislang unklar. Klar ist dagegen, dass sich der Dresdner SC den Saisonstart anders vorgestellt hatte. Nach der Supercup-Niederlage gegen Suhl eine Woche zuvor mussten die Sächsinnen nun den nächsten Rückschlag hinnehmen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits am Mittwoch wartet mit dem Auswärtsspiel beim SSC Palmberg Schwerin die nächste Herausforderung. Die Schwerinerinnen starteten mit einem souveränen 3:0 gegen die Ladies in Black Aachen in die Saison.
Abonniere den Newsletter, um keine Nachrichten mehr aus dem (Beach)Volleyball zu verpassen:




