29. Mai 2024

Mit News aus dem deutschen Volleyball.

Mikasa vs. Molten: Welcher Beachvolleyball ist besser?

Viele Beachvolleyballer stehen vermutlich vor dieser schwierigen Frage: Welcher Beachvolleyball ist besser – der Mikasa BV550C* oder Molten V5B5000-DE*? Oder vielleicht sogar ein Wilson? Dieser Frage gehe ich hiermit auf den Grund. Aber eins vorweg – beide Beachvolleybälle haben ihre Vor- und Nachteile. Finde hier heraus, welche das sind.

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Gemeinsamkeiten: Mikasa vs. Molten

Zunächst fangen wir mit den Gemeinsamkeiten an. Beide Beachvolleybälle werden mit der Größe 5 und einem Umfang von 66-68 cm hergestellt. Beide sind aus Synthethik-Leder, beim neuen Mikasa BV550C* sogar recycelt. Beide kommen außerdem jeweils mit einem Gewicht von 260 bis 280g daher. Die Beachvolleybälle sind zudem FIVB Approved und haben das DVV Beach 1 Prüfzeichen inne. Weiterhin sind beide Beachvolleybälle wasserabweisend, beim Mikasa durch die TwinSTLock Naht-Technologie. Beim Molten V5B5000-DE* durch eine neue Nähtechnologie, bei dem die Nähte weiter im Ballinneren liegen. Doch genug von den Gemeinsamkeiten, kommen wir zu den Unterschieden.

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Unterschiede: Mikasa vs. Molten

Noch nicht ganz, denn beide Beachvolleybälle gewährleisten einen guten Grip. Jedoch durch unterschiedliche Art und Weise. Der Molten V5B5000-DE* liegt durch eine Microfaserschicht gut in der Hand und ist dadurch sehr griffig. Damit erhält er mehr Topspin und sorgt für markantere Flugkurven beim Angriff. Beim Mikasa BV550C* wird der bessere Grip durch die sogenannten „Dimples“ gewährleistet, also durch zahlreiche kleine Noppen die nach innen gehen.

mikasa bv550c
Der BV550C mit klar erkennbaren „Dimples“.*

Außerdem hat der Molten etwas bessere Flatter-Eigenschaften, weshalb Beachvolleyball-Profis im Aufschlag vermehrt auf Sprung- anstatt Flatteraufschläge zurückgreifen.

Weiterhin sind zwar beide Beachvolleybälle FIVB Approved, jedoch ist der Mikasa BV550C* auf jeglichen internationalen Turnieren des FIVB der offizielle Spielball. Also der Beachvolleyball, mit dem die Profis spielen. Auch auf der German Beach Tour wird mit dem Mikasa gespielt. Deshalb ist der Mikasa in Deutschland etwas weiter verbreitet als der Molten. Dafür ist der Molten aber der offizielle Matchball in acht Landesverbänden Deutschlands.

Und klar, auch das Design unterscheidet sich stark voneinander. Der Molten V5B5000-DE* ist im blau-weiß-roten Stil designt worden, während der Mikasa in altbewährter weiß-gelb-blauer Optik mit roten Sprinkles an der Seite hergestellt wird.

Preis: Mikasa vs. Molten

Deutliche Unterschiede sind auch beim Preis festzustellen. Da der Mikasa BV550C* erst Anfang 2023 auf den Markt gekommen ist, ist er noch recht teuer mit etwa 70 Euro. Der Molten wurde bereits 2018 gelauncht und ist teilweise schon für unter 50 Euro zu haben.

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Wilson Beachvolleyball

Es gibt jedoch noch einen dritten Hersteller von Beachvolleybällen, welcher sich ebenso hervorragend zum Beachvolleyball-Spielen eignet. Denn mit dem Wilson OPTX* wird auf der AVP gespielt, also der offiziellen nordamerikanischen Beachvolleyball-Tour, und muss daher ebenfalls beim Kauf in Betracht gezogen werden. Der Wilson Beachvolleyball ähnelt von den Eigenschaften eher dem Molten als dem Mikasa und hat daher auch beim Topspin seine Vorteile. Allerdings ist der Grip nicht ganz so gut gegeben, sobald es etwas feuchter wird. Hier kaufen:

Fazit

Alle genannten Beachvolleybälle haben definitiv ihre Daseinsberechtigung. Sie sind hochqualitativ und langlebig, auch wenn der Mikasa anfangs etwas Produktionsschwierigkeiten hatte. Mit jedem der Beachvolleybälle werdet ihr aber euren Spaß haben. Und wenn euch die Marke egal ist, dann schaut am besten auf den Preis, bei dem Molten meistens die Nase vorn hat.

Wie sind deine Erfahrungen? Welcher Beachvolleyball ist dein Favorit? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

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Foto (Titelbild): FIVB


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