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Volleyballer mit einer Leidenschaft für Managerspiele dürften schon länger auf diesen Moment gewartet haben. Bald ist es so weit: Mit „Setter: Volleyball Manager 27“ soll es eine umfangreiche Management-Simulation eines belgischen Entwicklerstudios geben, in der Spieler ihren eigenen Volleyballverein aufbauen können.
Dabei erinnert Setter optisch und konzeptionell durchaus an frühere Versionen des Football Managers von SEGA. Statt spektakulärer 3D-Grafik steht das Management im Mittelpunkt: Kader zusammenstellen, Spieler scouten, Verträge verhandeln, Taktiken entwickeln und während des Spiels auf das Geschehen reagieren.

Vom Scouten bis zum entscheidenden Punkt
Die Karriere beginnt mit dem Aufbau des eigenen Kaders. Spieler werden gescoutet, bewertet und verpflichtet. Dabei zählen nicht nur deren aktuelle Fähigkeiten. Auch Potenzial, Persönlichkeit und die Frage, ob ein Spieler zur eigenen Spielidee passt, sollen eine Rolle spielen.
Auf dem Feld wird es taktisch. Aufstellungen, Rotationen und Spielsystem können festgelegt und auf den jeweiligen Gegner abgestimmt werden. Während des Spiels laufen die Ballwechsel in einer ansprechenden 3D-Simulation ab. Als Manager kann man mit Auswechslungen und Auszeiten eingreifen und die Partie gestalten.

Auch langfristig soll jede Entscheidung Auswirkungen haben. Training beeinflusst die Entwicklung der Spieler, Talente können aufgebaut werden, während erfahrene Spieler irgendwann ihren Leistungszenit überschreiten. Gleichzeitig müssen Verträge, Finanzen und die Nachfolgeplanung im Blick behalten werden.
Erste Lizenzen bereits eingetütet
Bei den Liga-Lizenzen gibt es bereits erste Vollzugsmeldungen. So sind die höchste belgische und spanische Männer-Liga bereits Teil des ersten Aufschlags. Gleichzeitig sind die Entwickler in intensiven Gesprächen für weitere Wettbewerbe.
Mit der Volleyball Bundesliga befindet sich das Studio derzeit in Verhandlungen. Ob die VBL bereits zum Release offiziell im Spiel vertreten sein wird, steht derzeit allerdings noch nicht fest.
Auch ob Frauen-Ligen Teil des Launches werden, wollen die Entwickler noch nicht versprechen.
Editor macht vieles möglich
Wer seine Lieblingsliga nicht offiziell im Spiel findet, muss trotzdem nicht darauf verzichten. Setter soll umfangreiche Möglichkeiten bieten, Ligen, Vereine und Spieler individuell anzupassen.
Noch interessanter: Wettbewerbsdaten lassen sich auch importieren. Eine aktive Community könnte daher schnell dafür sorgen, dass das Spiel mit allen Ligen ausgestattet werden kann, die zum Release noch kein Teil des Spiels sind.

Lediglich Nationalmannschaften werden zum Start hingegen noch nicht Bestandteil des Spiels sein. Für zukünftige Versionen haben die Entwickler Nationalmannschafts-Wettbewerbe allerdings auf dem Schirm.
Auch auf Deutsch spielbar
Ein weiterer Pluspunkt für deutsche Volleyball-Fans: Setter wird auch auf Deutsch verfügbar sein. Insgesamt sind acht Sprachen angekündigt – darunter auch Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Russisch und Türkisch.
Der Release ist für November 2026 geplant. Ein konkreter Veröffentlichungstermin und der Preis stehen noch nicht fest.
Ein Spiel mit viel Potenzial
Setter könnte eine Lücke schließen, die im Volleyball seit Jahren existiert. Während Fans anderer Sportarten schon seit Langem tief in die Welt des Sportmanagements eintauchen können, gab es für Volleyball bislang kein vergleichbares Spiel.
Noch muss sich zeigen, wie gut die Simulation in der Praxis funktioniert und wie umfangreich die lizenzierten Inhalte zum Release ausfallen. Die Kombination aus Kaderplanung, Transfers, Training, Taktik, langfristiger Entwicklung und einem frei anpassbaren Volleyball-Universum macht Setter aber schon jetzt zu einem Projekt, das man im Auge behalten sollte.
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