17. Juni 2024
MedienVBL

Christian Seifert trifft Volleyball Bundesliga

Vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Medien und den Bundesligaclubs untermauerte Christian Seifert, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der neuen Streamingplattform Dyn, beim DVV-Pokalfinale seine Visionen für die Volleyball Bundesliga. Er unterstrich beim Netzwerk-Event in der SAP Arena das Potential, das er in den Ligen jenseits des Fußballs sieht, und warb dafür, weiter in die Zukunft der Bundesliga auf Liga- und Clubebene zu investieren.

Christian Seifert ist überzeugt, das Dyn die Wahrnehmung und Reichweiten für die Bundesligen steigern und damit die Grundlage für das Wachstum der Clubs legen kann. Dies solle insbesondere durch mehr Aufmerksamkeit und innovativen Content zwischen den Spieltagen von Montag bis Freitag geschehen. Die Inhalte werde Dyn dabei nicht nur auf den eigenen Plattformen verbreiten, sondern auch anderen Medien sowie den Clubs zur Verfügung stellen. Damit stiege die Sichtbarkeit für Sponsoren und es ließen sich zusätzliche Aufmerksamkeit und Erlöspotenziale erschließen.

„Wer Volleyballfan ist, wird bei uns in einer Volleyball-Welt ankommen,“ beschrieb Seifert die Sportplattform der Zukunft. „Sportartenspezifische Landingpages, einfache Registrierung und ein individuelles Fanerlebnis. Das ist unser Schlüssel.“ Die Dynamik des Volleyballs sichtbar zu machen, auch dieser Herausforderung stellt sich Seifert.

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Zudem wird die Zusammenarbeit mit dem VBL-Medienpartner SPONTENT, der aktuell die Spiele der Männer auf Twitch streamt, fortgeführt. „Das ist schon sehr nahe an dem, wie wir Dyn denken. Damit ist Volleyball den anderen Sportarten ein gutes Stück voraus“, erläuterte der Dyn-Gründer. Zukünftig werde ein Spiel pro Woche frei empfangbar bleiben.

Seifert warb bei Clubs und Sponsoren darum, an das eigene Potenzial zu glauben und die erforderlichen Investitionen zu tätigen. Dazu zähle insbesondere der Auf- und Ausbau von Marketing- und Vertriebsstrukturen. Welche Investitionshöhe Seifert sich hierbei erhofft, oder wie die neu geschaffenen Strukturen aussehen sollen ist nicht genannt.

Meinung

Bisher hatte ich den Eindruck, dass Seifert die Volleyball-Medienrechte lediglich gekauft hat, um möglichst alle Profi-Sportarten auf einer Medienplattform zu vereinen und der Fokus jedoch auf Handball sowie Basketball liegt. Ein Partner wie SPONTENT macht es ihm jedoch einfach, genau da weiter zu machen, wo sie aufgehört haben. Inwiefern oder ob sich Axel Springer redaktionell in die Arbeit einmischen wird, ist noch nicht abzusehen. Es ist jedoch ein gutes Zeichen, dass Seifert sich den Fragen der Clubs aus der Volleyball Bundesliga persönlich stellt und seine Vision erklärt.

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