TV Rottenburg stellt Lizenzantrag – erneut keine Absteiger in der 1. Bundesliga?

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Der TV Rottenburg hat fristgerecht einen Lizenzantrag für die 1. Volleyball-Bundesliga der Männer für die Saison 2026/27 eingereicht. Damit schafft der Zweitligist die formale Grundlage für eine mögliche Rückkehr ins Oberhaus, sofern die sportlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt werden.

Sportlich befindet sich der TVR in einer guten Ausgangslage. Die Mannschaft hat sich bereits für die Playoffs der 2. Bundesliga qualifiziert und kämpft am letzten Spieltag noch um den ersten Tabellenplatz. In den Playoffs der 2. Bundesligen Nord und Süd wird vom 28. März bis 3. Mai mittels Playoffs erstmals ein gemeinsamer Zweitligameister ermittelt. Für eine Aufstiegsberechtigung ist mindestens der Einzug ins Halbfinale erforderlich.

Parallel arbeitet der Verein an der Finanzierung eines möglichen Aufstiegs. Für eine Saison in der 1. Bundesliga plant Rottenburg mit einem Gesamtbudget von rund 500.000 Euro. Nach Vereinsangaben fehlen aktuell noch etwa 150.000 Euro.

Der Club am Neckar spielte zuletzt in der Saison 2019/20 in der 1. Bundesliga, entschied sich dann jedoch für einen freiwilligen Abstieg in die 3. Liga, da man mit Auswirkungen der Corona-Pandemie kämpfte.

Wieder keine Absteiger?

Besondere Brisanz erhält die Abstiegssituation durch die Fusion der Herrschinger und Haching in die WWK Volleys München. Dadurch entsteht ein freier Platz in der 1. Bundesliga. Da neben Rottenburg kein weiterer Zweitligist einen Lizenzantrag gestellt hat, wird es in der kommenden Saison vermutlich erneut keinen sportlichen Absteiger geben.

Denn in einer Meldung der VBL heißt es, das „nunmehr die Aussicht“ bestehe, „dass der sportliche Absteiger in der Liga verbleiben kann„. Mit der laufenden Saison sollte es eigentlich nach Jahren wieder einen geregelten Auf- und Abstieg geben.

Aktuell kämpfen der SV Warnemünde und die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland um den Klassenerhalt. Auch der ASV Dachau ist noch nicht ganz durch. Alle Vereine werden jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit eine Erstligalizenz beantragt haben.

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