Beim 3:0-Sieg gegen Karlsruhe mussten die Berlin Recycling Volleys einen herben Dämpfer hinnehmen. Nach mehr als zweimonatiger Verletzungspause stand Nehemiah Mote erstmals wieder in der Startaufstellung – doch die Freude darüber währte nur kurz.
Beim Stand von 9:6 im zweiten Satz wurde es plötzlich ganz still in der Max-Schmeling-Halle. Mote knickte bei einer Blockaktion mit dem linken Knöchel um und musste anschließend von seinen Teamkollegen vom Feld getragen werden. Eine genaue Diagnose steht bislang noch aus.
Cheftrainer Alexandre Leal zeigte sich sichtlich mitgenommen: „Diese erneute Verletzung von Nemo ist ein Schlag ins Gesicht für uns als Team. Entsprechend war auch die Reaktion. Alle waren geschockt, denn jeder weiß, wie hart er in den letzten Wochen für sein Comeback gearbeitet hat.“
Mote hatte seit November mit einem Muskelfaserriss zu kämpfen und sich mühsam zurück in die Startformation gearbeitet. Trotz des erneuten Rückschlags gibt es bei Leal noch einen Rest Hoffnung: „Wir müssen jetzt die Untersuchungsergebnisse abwarten und optimistisch bleiben. Hoffentlich kann er uns in dieser Saison noch helfen.“
Auch für die verbliebenen Mittelblocker Florian Krage-Brewitz und Matthew Knigge ist die Situation alles andere als einfach. Nach dem Saisonaus von Jelle Bosma und der erneuten Verletzung von Mote sind sie nahezu auf sich allein gestellt.
Zwar wurde mit Benjamin Kirsch ein weiterer Mittelblocker mit Doppelspielrecht verpflichtet, bislang erhielt der Youngster jedoch nur wenig Einsatzzeit und konnte die beiden Stammkräfte kaum entlasten.
Eine kleine Verschnaufpause gibt es für die Berliner erst mit dem Pokalfinale am 28. Februar. Bis dahin stehen aufgrund der Champions League zwei englische Wochen an – mit weiterhin dünner Personaldecke in der Mitte.
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