Herber Rückschlag für Suhl: Nasin wohl länger verletzt

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Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat mit einem Engpass auf der Mittelblocker-Position zu kämpfen. Nachdem Roosa Laakkonen schon das zweite Spiel nicht zur Verfügung steht, verletzte sich nun Alina Nasin wohl schwer am Knie.

Die Schrecksekunde ereilte sich beim Stand von 12:12 im zweiten Satz gegen den VC Wiesbaden, als Nasin nach einer Landung am Netz auf den Fuß von Mitspielerin Monika Brancuska geriet, umknickte und sich dadurch wohl eine schwere Knieverletzung zugezogen hat. Anschließend musste Nasin unter Tränen auf einem Rollstuhl vom Feld gefahren werden. Alles deutet darauf hin, dass mit ihr beim Pokalfinale nicht geplant werden kann.

Das Team gewann zwar mit 3:0 gegen Wiesbaden, doch verlor ihre zweite Mittelblockerin innerhalb kürzester Zeit. Denn aus unbekannten Gründen war Roosa Laakkonen erneut kein Teil des Kaders, was auch schon beim 3:1-Sieg gegen den USC Münster der Fall war. Bisher äußert sich der Verein nicht näher zur aktuellen Situation der Kapitänin, außer, dass man „noch ohne“ sie auskommen müsse.

Aus Mangel an Alternativen musste gegen Wiesbaden die Diagonalangreiferin Hannah Hartmann Nasins Position übernehmen. Ob Laakkonen für das kommende Ligaspiel oder für das Pokalfinale rechtzeitig fit sein wird, ist unklar – in beiden Partien lautet der Gegner Allianz MTV Stuttgart. Neben Laura Berger steht jedenfalls keine weitere etatmäßige Mittelblockerin mehr zur Verfügung.

Auf ihren Trainer Laszlo Hollosy müssen die Suhlerinnen jedenfalls nicht verzichten. Aufgrund einer roten Karte und Hinausstellung beim Spiel gegen Münster gab es die Befürchtung, dass es eine Sperre für das Pokalfinale bedeuten könnte. Doch dies ist nicht der Fall – vorausgesetzt, Hollosy erhält keine rote Karte im nächsten Ligaspiel.

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