Antonia Stautz wird ihren Vertrag bei Allianz MTV Stuttgart nicht verlängern, obwohl der Club die Außenangreiferin gerne gehalten hätte. Die 32-jährige Nationalspielerin möchte sich einer neuen Herausforderung im Ausland stellen, hat jedoch noch kein Angebot unterschrieben.
Demnach bestand für Stautz durchaus die Option, ein weiteres Jahr in Stuttgart zu bleiben – inklusive eines verbesserten Gehalts. Dennoch entschied sie sich dagegen, auch wenn sie sich einen Verbleib grundsätzlich hätte vorstellen können. „Die Entscheidung ist mir keinesfalls leichtgefallen. In den Gesprächen wurde jedoch klar, dass sich unsere Wege an diesem Punkt trennen“, sagte Stautz.
Nun strebt sie den Schritt ins Ausland an – bevorzugt nach Italien. Der Stuttgarter Zeitung sagte sie, dass zwar noch kein konkretes Angebot vorliege, jedoch bereits aussichtsreiche Gespräche geführt würden.
„Toni ist eine lange Zeit ihrer Karriere etwas unter dem Radar gelaufen“, erklärte Trainer Konstantin Bitter, der den Abgang gerne verhindert hätte. „Sie ist zu einer Nationalspielerin gereift und hat besonders in der aktuellen Saison einen großen Schritt gemacht und sich zur Stammspielerin in Stuttgart entwickelt.“
Dennoch kann der Verein bereits sechs Vertragsverlängerungen vermelden: Pia Kästner, Lydia Grote, Yurika Bamba, Jasmine Gross, Eleanor Holthaus und Anna Koulberg bleiben in Stuttgart. Auch beim Talent Leilani Slacanin deutete Bitter bereits einen Verbleib an. Der Cheftrainer selbst verlängerte seinen Vertrag bis 2030. Ob auch Leistungsträgerinnen wie Lucia Varela oder Mikala Mogensen bleiben, ist noch offen.
Für den Club geht es nun in das Playoff-Viertelfinale gegen Schwarz-Weiß Erfurt. Der Sieger wird im Best-of-Three-Modus ermittelt. Das erste Spiel findet am Sonntag um 16 Uhr statt und wird live auf Dyn übertragen (Anzeige).




