Der Volleyball-Weltverband FIVB plant offenbar eine grundlegende Veränderung des internationalen Spielkalenders. Eine längere Winterpause für die nationalen Ligen zugunsten von Nationalmannschaftswettbewerben stößt bei europäischen Spitzenklubs auf heftigen Widerstand. Der Perugia-Präsident Sirci geht nun öffentlich in die Offensive. Doch können die Vereine dem Weltverband tatsächlich gefährlich werden? Und stehen die nationalen Verbände überhaupt auf ihrer Seite?
FIVB plant Unterbrechung der Vereinssaison
Der Entwurf für den internationalen Kalender von 2028 bis 2032 sieht offenbar vor, die Vereinssaison künftig bereits Ende August oder Anfang September beginnen zu lassen und im Winter für mehrere Wochen zu unterbrechen. Im Mittelpunkt steht eine mögliche Pause von rund sieben Wochen zwischen Dezember und Januar, in der stattdessen Wettbewerbe der Nationalmannschaften stattfinden sollen.
Bislang sind die Zeiträume weitgehend getrennt: Die Vereine spielen von Herbst bis ins Frühjahr, während die Nationalmannschaften vor allem im Sommer bei der Nations League sowie Welt- und Europameisterschaften antreten. Mit der geplanten Reform würde sich diese Aufteilung grundlegend verändern.
Vor allem in Europa stößt das Vorhaben auf Widerstand.
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