Mittelblocker Lukas Maase muss einen bitteren Rückschlag hinnehmen. Der deutsche Nationalspieler hat sich im Finale der Marmara SpikeLigue eine Schulterluxation zugezogen und fällt damit für den Rest der Saison aus.
Für seinen Club Stade Poitevin Poitiers kommt die Verletzung zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Im Hinspiel der Finalserie gegen Montpellier HSC VB setzte es eine klare 0:3-Niederlage (18:25, 22:25, 17:25). Noch schwerer wiegt jedoch der Ausfall von Maase, der Mitte des zweiten Satzes nach einer Schulterverletzung beim Aufschlag sofort das Feld verlassen musste und nicht mehr zurückkehrte.
Wie der Verein inzwischen bestätigte, handelt es sich um eine Schulterluxation. Die Saison ist für den 27-Jährigen damit beendet. Im Rückspiel am 8. Mai wird Poitiers nun mit den verbliebenen Optionen im Mittelblock auskommen müssen, darunter Pearson Eshenko.
Rückschlag mit Blick auf die Nationalmannschaft
Die Heilung einer Schulterluxation dauert in der Regel drei bis vier Monate. Mit Blick auf die Volleyball Nations League, die Mitte Juni startet, erscheint ein Einsatz von Maase daher kaum realistisch. Selbst eine Teilnahme an der Europameisterschaft im September ist aktuell fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass Bundestrainer Massimo Botti auf dieser Position auf andere Optionen setzen muss.
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